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Frühlingskonzert 2026
Freitag, 10. April 2026, 19.30 Uhr
Samstag, 11. April 2026, 19.30 Uhr
Französische Kirche Bern
Mitwirkende
Chelsea Marilyn Zurflüh, Sopran
Sophie Kidwell, Mezzosopran
Tomislav Jukić, Tenor
Iyad Dwaier, Bass
Berner Symphonieorchester BSO
Oratorienchor Bern
Olga Pavlu, Leitung

Bild: Andreas Fleck
Chelsea ist eine Schweizer Sopranistin mit Wurzeln auf den Seychellen, die den ersten Preis und neun Spezialpreise am renommierten Concours de Genève 2024 gewann. In der Saison 2025/2026 stehen verschiedene Debüts an, darunter die Rolle der Sophie aus Massenets Werther am Opernhaus Zürich, sowie die Johannespassion mit dem Barockensemble Il Pomo d’Oro in Brüssel und das Deutsche Requiem im Auditorium di Milano. Ausserdem wird ihr erstes Solo-Album SUNRISE, welches sie mit dem Ensemble CHAARTS aufgenommen hat, bald auf dem Markt erhältlich sein.
Im Herbst 2025 debütierte Chelsea Zurflüh als Marie aus La Fille du Régiment auf der renommierten Bühne der Bayerischen Staatsoper München, sang Pamina (Zauberflöte, Mozart) im Royal Opera House London und in der Oper Köln und verkörperte die Rolle der Zerlina (Don Giovanni, Mozart) in der Komischen Oper Berlin. Zusammen mit CHAARTS trat sie im berühmten Schloss Neuschwanstein an der Seite von Startenor Jonathan Tetelman auf. Zum Saisonende der Philharmonie Luxembourg sang sie mit der weltberühmten Mezzosopranistin Joyce DiDonato eine Openair Gala dirigiert von Gustavo Gimeno. Als Gerhilde war sie in der Walküren-Produktion des Stardirigenten Kent Nagano auf Tournee und trat in namhaften Konzertsälen wie in der Elbphilharmonie, im Concertgebouw Amsterdam und im KKL auf.
Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Sophie Kidwell, Mezzosopran
Die Mezzosopranistin Sophie Kidwell ist die Gewinnerin des Wettbewerbs «Young Welsh Singer of the Year 2024» und Preisträgerin des 43. «Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs» 2025. In den letzten zwei Jahren war Sophie am Theater Basel als Mitglied von OperAvenir engagiert, wo sie unter anderem als Maddalena (Rigoletto, Verdi), Flosshilde (Das Rheingold und Götterdämmerung, Wagner), Grimgerde (Die Walküre, Wagner), Carmen (Carmen, Bizet), Flora (La Traviata, Verdi), Lucinda (Into the Woods, Sondheim) und die Försterin (Das schlaue Füchslein, Janáček) zu hören war.
Zu ihrem breit gefächertem Rollenrepertoire gehören ferner Hänsel (Hänsel und Gretel, Humperdinck), Mago (Rinaldo, Händel), Wanda (Wanda Walfisch, Wenzel) am Landestheater Linz, Cherubino (Le Nozze di Figaro, Mozart), Blumenmädchen (Parsifal, Wagner), Orfeo (Orfeo & Euridice, Gluck), Ottone (L'incoronazione di Poppea, Monteverdi), und Aunt Norris (Mansfield Park, Dove).
Zu ihren zahlreichen internationalen Konzertaufführungen zählen u.a. Bachs Weihnachtsoratorium, Beethovens Chorfantasie, Duruflés Requiem, Dvořáks Stabat Mater, Händels Messiah, Mozarts Requiem sowie Haydns Stabat Mater und Nelsonmesse.
Sophie schloss ihr Studium an der Durham University mit einem Bachelor in Musikwissenschaft, englische Literatur und deutsch ab. Sie war Stipendiatin der Samling Academy, wo sie ermutigt wurde, eine professionelle Karriere als Opernsängerin zu verfolgen. Anschließend zog sie nach Deutschland und absolvierte einen Bachelor in Gesang, gefolgt von einem Master in Oper an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Noch während ihres Studiums wurde sie für die Titelrolle der Carmen bei den Schlossfestspielen Ettlingen engagiert, was zu einem weiteren Engagement für 15 Vorstellungen in der Titelrolle von La Tragédie de Carmen am Landestheater Linz mit dem Bruckner Orchester geführt hat.
In der Spielzeit 2025/26 gibt Sophie ihr Rollendebüt als Olga (Eugen Onegin, Tschaikowsky) am Theater Aachen und singt erneut die Rolle der Maddalena (Rigoletto, Verdi) an der Opéra de Lausanne. Auf dem Konzertpodium und unter der Leitung von Olga Pavlu, singt sie unter anderem die Mezzosopran-Soli in Dvořáks Stabat Mater mit dem Oratorienchor Bern und dem Berner Symphonieorchester, Rossinis Petite Messe Solennelle und Elgars Music Makers im Stadtcasino Basel.
In der darauffolgenden Spielzeit 2026/27 wird Sophie Mitglied des Solistenensembles am Stadttheater Bühnen Bern werden, wo sie sich auf verschiedene wichtige Debüts in Werken von Händel und Mozart freut.

Der Tenor Tomislav Jukić stammt aus Kroatien. Er ist Preisträger bedeutender internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die «Mikuláš Schneider-Trnavský International Vocal Competition» und der «Internationale Antonín Dvořák Gesangswettbewerb» (2023). Er studierte bei Martina Zadro an der Musikhochschule in Zagreb und nahm an Meisterkursen bei Renata Pokupić, Nikola Kitanovski, Alexei Tanovitski und Mikhail Sinkevich teil. Zu seinen Engagements gehörten die Tenorpartie in Monteverdis Vespro della Beata Vergine mit dem Chor des Kroatischen Rundfunks und dem Ensemble Concerto dei Venti in Split, Rijeka und Zagreb sowie sein Debüt als Merkur (Boris Papandopulos Amphitryon) in einer Produktion der Musikhochschule in Zagreb. Jüngst sang er Goro (Madama Butterfly) am Opernhaus in Ljubljana, gab ein Solorezital beim Festival Allegretto in Žilina (Slowakei) und war Solist in einem Konzert mit dem Dubrovnik Symphony Orchestra.
Tomislav Jukić ist seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Im Sommer 2025 war Tomislav Teilnehmender des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und sang dort im Grossen Festspielhaus in einer konzertanten Aufführung der Oper Andrea Chénier von Umberto Giordano die Rolle eines Incroyable.

Iyad Dwaier wurde in Damaskus geboren und studierte dort sowie am Konservatorium Niccolo Paganini in Genua Gesang und Kontrabass. Zahlreiche Meisterkurse an der Accademia Teatro alla Scala, am Schiller Theater Berlin bei Roman Terkel und in Italien bei Gloria Schalchi vervollständigen seine Ausbildung. Er konzertierte regelmässig als Solist beim Syrischen Symphonieorchester und mit dem Coro Filarmonico Ruggero Maghini di Orchestra Sinfonica della RAI in Torino unter der Leitung von u. a. Jeffrey Tate und Helmuth Rilling. Im Chor des Teatro alla Scala sang er u. a. unter der Leitung von Riccardo Muti, Daniel Barenboim und Hartmut Haenchen.
Auf der Bühne war er als Figaro in Rossinis Barbiere di Sivigilia, Conte Almaviva in Le nozze di Figaro sowie Betto di Signa in Puccinis Gianni Schicci und Szerpukovszkij (Anna Karenina) , Don Marchese (La Traviata) zu erleben, sowie als Conte di Luna in Verdis Trovatore oder jüngst als Moralès in Bizets Carmen (Sommeroper Selzach).
Seit 2013 ist er Mitlied des Chor der Bühnen Bern.
Das Berner Symphonieorchester kann auf eine 145-jährige Tradition als Orchester der Schweizer Bundesstadt zurückblicken. Als «Bernischer Orchesterverein» 1877 gegründet, ist das Orchester mit seinen rund 100 Musiker*innen aus über 20 verschiedenen Nationen in Bern längst zu einer Institution geworden. Seit 2011 ist es neben Oper, Schauspiel und Ballett Teil eines Vierspartenbetriebs, der seit 2021 den Namen Bühnen Bern trägt.
Namhafte Gastdirigenten wie Bruno Walter, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm, Herbert von Karajan sowie in jüngerer Zeit Sir Neville Marriner, Eliahu Inbal, Joana Mallwitz, James Conlon, Vassily Petrenko und viele andere prägten und prägen das Orchester. Solist* innen von Weltrang wie Joshua Bell, Sol Gabetta, Patricia Kopatchinskaja oder Jean-Yves Thibaudet, Hélène Grimaud sowie junge Klassikstars wie Kian Soltani, María Dueñas oder Alexandre Kantorow tragen dazu bei, den Ruf des Berner Symphonieorchesters weit über die Landesgrenzen hinauszutragen. In der Spielzeit 2024/25 hat Krzysztof Urbański seine Position als Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters angetreten.

Bild: © Priska Ketterer

Die Schweizerin mit tschechischen Wurzeln absolvierte ihre Studien in Orchesterdirigieren und Chorleitung am Prager Konservatorium sowie an der Musikhochschule in Basel bei Manfred Honeck, Ralf Weikert und Hans-Martin Linde. Ihr Dirigierstudium hat sie noch um Klavier-, Gesangs- sowie Theoriestudium erweitert. heute ist Olga Pavlu als vielseitige Dirigentin tätig.
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